30. April 2022

Bondage-Picknick (laufende Aktualisierung unten für 2022)


 

Wir laden euch zu unserem 1. Bondage-Picknick in diesem Jahr ein. Am 15.05. soll dieser stattfinden ab 14 Uhr auf der Freundschaftsinsel. Kontaktiert uns um den genauen Standort zu erhalten.
 
Wir hoffen das Wetter hält sich, damit es tatsächlich stattfinden kann. Sollte das Wetter doch schlecht werden, müssen wir spontan absagen und versuchen es am 22.05. nochmal.
 
Also wenn ihr vorbei kommen wollt, bringt eure Seile mit, etwas zu essen, etwas zu trinken, eine Picknick-Decke und was ihr sonst noch so braucht. 
 
Auch für Anfänger*innen und alten Hasen kann es interessant sein andere beim Fesseln zu beobachten, sich auszutauschen, Tipps und Tricks zu erfragen.
 
Wir freuen uns auf euch.
 
 
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!!!! Der nächste geplante Termin, soweit das Wetter mitspielt, ist der 26.06.2022 ab 14 Uhr wieder selbe Stelle.  !!!

5. April 2022

reale Treffen wieder BDSM Stammi Potsdam

Soweit coronabedingt bzw gesetzlich möglich finden wieder regelmäßige Stammtische statt. Da es in der Vergangenheit auch zu Personenanzahlbegrenzungen, Impfstatuskontrollen, Namensprotokollierungen etc. kommen musste, bitten wir euch uns eure Teilnahme anzumelden, soweit gesetzlich gegeben....

Dabei haben von allen Teilnehmern auch eigenständig die derzeit geltenden Regelungen (Impfstatus, Maske, Abstand, AHA,...) beachtet und eingehalten zu werden, soweit vorhanden.......

Soweit möglich wird immer jemand vom "Orga Team" anwesend sein. Der Stammtisch soll wieder monatlich regelmäßig am ersten Donnerstag des Monats statt finden. Ab 19 Uhr, mit teilweise Themenabend zu Beginn. In der Regel findet danach auch für Neuinteressierte BDSMler etc. eine Einführung (Infos) in die Szene statt, sowie der normale "Quasselabend". 

Ob der Stammtisch aufgrund der derzeitigen Lage weiter im La Leander Potsdam stattfindet bitte immer per Kontaktformular oder Email vorher anfragen. 

Auch Neuinteressierte werden gebeten, vorher Kontakt aufzunehmen, um euch eine leichtere Teilnahme vor Ort zu ermöglichen.



4. März 2022

Kink Aware Professionals

In den letzten Wochen haben wir uns wieder verstärkt mit dem Thema „kink aware professionals“ (KAP) beschäftigt. Hierbei geht es um professionelle Hilfe durch Fachleute wie z.B. Jurist*innen, Rechtsanwält*innen, Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen oder auch andere (nicht) medizinische Berufe, die sich mit Thema BDSM (und Fetische) befasst haben und diesen Personen vorurteilsfrei begegnen. Das bedeutet nicht, dass die Fachleute in der BDSM Szene selbst aktiv sein müssen oder sich öffentlich „outen“ sollen.

Gerade in der BDSM Szene gibt es spezielle Problematiken für die es ein besonderes Verständnis des Sachverhalts oder der psychischen Zusammenhänge bedarf. 

Das können bspw. physische oder psychische Verletzung innerhalb einer Session, als Folge der Session oder nicht eingehaltene Absprachen sein. Was ist dabei gewollt, was ungewollt? Vielleicht muss man sich dadurch ungewollt outen, zum BDSM/ Fetisch bekennen. Wie könnte Ärzt*in, Therapeut*in, Rechtsanwält*in oder auch Richter*in mit diesem, immer noch sehr stark in der Öffentlichkeit nicht anerkanntem Thema umgehen?

Damit geht es um die Frage: An wen können hilfesuchende BDSMler*innen/ Fetischist*innen sich vertrauensvoll wenden und wo bekommt er*sie gezieltere Hilfe?

Rechtlich gesehen könnte es bei einer BDSM Session zu Straftaten bzw. Verletzung von Gesetzen (zivil- oder strafrechtlich) kommen. Nicht immer kann die Polizei in jeder Situation qualifiziert und auf das Thema BDSM eingehend helfen. (Das Thema BDSM wird derzeit von den meisten Polizeidienststellen bzw. Bundesländern statistisch nicht erfasst, oft nur die Kernstraftat „behandelt“. Auch werden selten nur Ansprechpartner*innen bei den Polizeidienststellen für das Thema BDSM benannt). Dabei spielt es immer eine Rolle, welche Kontrolle bei der Session/ Beziehungsart der aktive und der passive Part hat. Werden Absprachen, Grenzen, Tabus eingehalten, besteht Konsens? Oder nimmt der aktive Part ein „Nein“ (Safewort/ Ampel) des passiven Parts ernst? Besteht eine Möglichkeit des passiven Parts sich zu äußern? Welche Erfahrungen haben die „Spielenden“ (selbst den erfahrensten Personen können Fehler ungewollt unterlaufen)? Ist diese Spielart/ Praktik (z.B. Spanking) von allen oder nur einer Person gewollt und ab wann nicht mehr? Entstehen dabei Zwänge, Abhängigkeiten, Machtmissbrauch, Vergewaltigungen, ist das „Privatleben“ betroffen, oder wechselt vielleicht die Session/ Beziehungsart in eine risikoreichere Spielweise als geplant und von beiden gewollt?

Der Grundsatz des BDSM ist immer SSC. SSC steht für „safe, sane, consensual“ und bedeutet „sicher, vernünftig, einvernehmlich“. Im BDSM gibt es auch andere Spielweisen/besondere Beziehungsformen, welche riskanter von der Verletzungsgefahr und/ oder der Abhängigkeit sein können. Auch gibt es Fetische/Praktiken, welche besondere Verletzungsgefahren hervorrufen können, wie z.B. beim Bondage/ Shibari (Nervenschäden), Atemkontrolle, Reizstrom oder Spanking (Hämatome) usw.. Um qualifiziert und gezielt als Ärzt*in helfen zu können, wäre es hilfreich, wenn der*die Ärzt*in dem Thema BDSM offen gegenübersteht.

(Hierbei geht es um sich später entwickelnde Verletzungen, nicht um Notfälle. Beim Notfall muss natürlich die 112 etc. gerufen werden bzw. sofortige Hilfe geleistet werden.)

Des Weiteren gilt seit dem 01.01.2022 auch die ICD-11 (11. Internationale Klassifikation von Krankheiten), welche u.a. auch eine Diskriminierung / Stigmatisierung von BDSMler*innen und Fetischist*innen als unvereinbar mit den Menschenrechten ansehen. Somit werden z.B. „F65.5 Störungen der Sexualpräferenz“ in der ICD-11 nur noch dann als pathologisch eingestuft, wenn diese zwanghaft ausgeübt werden, mit bedeutenden gesundheitlichen Schäden, dem Tod einhergehen oder der Ausübende selbst darunter leidet.

Auch geht es darum, dass nicht jede*r Therapeut*in sich mit dem Thema BDSM direkt auskennt. Natürlich ist auch eine Frage, ob die Therapie von einer Krankenkasse übernommen werden kann, und um was es wirklich dabei geht. Wurde vielleicht eine (Spiel)Beziehung/ Partnerschaft „zerstört“, geht es um ein Trauma, sexueller Missbrauch oder ähnlichem?

Für BDSMler*in/ Fetischist*in ist es also schön, wenn er*sie mit der „beruflichen Fachkraft“ vertraulich und offen über das Problem sprechen und um Hilfe bitten kann. Auch kann „Professional“ damit gezielter helfen und Fragen stellen wenn er*sie sich mit dem Thema BDSM auskennt und offen umgeht.


Unser Ziel bei Anfragen von Hilfesuchenden an den Potsdamer Stammtisch ist es, eine zielgerichtete regionale Liste (KAP Liste) von Fachleuten aus unseren näheren Umgebung zur eigenen Auswahl zur Verfügung zu stellen. Dabei wollen wir, wenn nicht ausdrücklich anders gewünscht, die Namen nicht offen auf unserer Linkliste etc. ausstellen. (das hat unter anderem mit DSGVO Vorschriften zu tun)

In Zusammenarbeit mit dem BDSM Berlin e.V. konnten für Berlin viele KAP Fachleute gefunden werden. Auch einige derzeit noch wenige aus dem Potsdamer Raum bzw. nähere Umgebung konnten wir in unsere Sammellisten (KAP Liste) aufnehmen, um sie Hilfesuchenden auf Anfrage zur Verfügung zu stellen.

Ebenfalls können Hilfesuchende auch Hilfsvereine und Verbände in Potsdam und Umgebung ansprechen bzw. um eine allgemeine Hilfe bitten.

Da auch Hilfsvereine und Verbände nur wenig mit dem Thema BDSM offen umgehen (Frage der Fördergelder beispielsweise, da BDSM zumeist auch nicht in offiziellen Statistiken auftaucht, oder Männer offiziell seltener Opfer sein können als Frauen), ist nicht jeder Hilfsverein direkt mit dem Thema BDSM oder Fetische vertraut. Es bestehen aber Kontakte unsererseits zu einzelnen Vereinen/ Verbänden.

Weitere Infos zu dem Thema findet ihr über https://maydaysm.de/, http://sm-outing.de, und für Personen unter 27 Jahren auch über die https://www.smjg.org//

Wer weitere Fragen zu dem Thema hat oder sich gerne ebenfalls auf unsere Listen für das Land Brandenburg, Potsdam oder Berlin setzen lassen will meldet sich über unser Kontaktformular https://bdsm-potsdam.blogspot.com/p/kontakt_22.html, unserer Email-Adresse oder über die hier möglichen direkten Nachrichtentools.


(In diesem Beitrag geht es nicht darum, jemanden abzuhalten vom „Spielen“, BDSM oder Fetische (er)leben, Neues auszuprobieren. Den BDSMlern sollte halt hierbei klar sein, dass man nebst dem Spaß haben auch verantwortungsvoll mit den vielen möglichen Problematiken umgehen und handeln sollte.

Aber viel wichtiger ist es auch in der Gewaltenteilung (legislative, exekutive, judikative) wie auch im medizinischen Bereich (physisch und psychisch) einen offeneren Umgang hierbei zu finden.

Dadurch trauen sich die betroffenen Hilfesuchenden auch gezielt die Fachleute anzusprechen, welche sich mit dem Thema BDSM / Fetisch auskennen oder halt ein offenes Ohr dafür haben.

Auch gibt es in der recht gut vernetzten BDSM Szene nur sehr wenige Fälle, wo die hier angesprochene Hilfe von Fachleuten notwendig aber halt wünschenswert ist.


Seht euch dazu vielleicht auch unseren Beitrag „Sicherheit im BDSM“ an.

https://bdsm-potsdam.blogspot.com/p/1-hilfe-im-bdsm.html

9. November 2021

Macht im BDSM

 

Zum letzten BDSM-Stammtisch gab es den Wunsch einer Teilnehmerin über „Macht im BDSM“ zu sprechen. Gesagt, getan. Wir trafen uns also zur Themenrunde. Da dieses Thema sehr individuell ausgelegt wird, war es eine offene Diskussionsrunde und wir sprachen über unsere Interpretation von „Macht im BDSM“, bzw. wie wir Macht überhaupt in unserem Spiel definieren und was für uns dazu gehört.

Es war ein interessanter Abend. Ich glaube die wenigsten verbinden Macht als erstes mit Verantwortung und Fürsorge. Jedoch ist es genau das, was als erstes von einem Dom genannt wurde. Für Neueinsteiger*innen klingt das evtl. befremdlich. Was hat Macht mit Verantwortung und Fürsorge zu tun?

Vielleicht fangen wir weiter vorne an. Macht wird immer eher negativ assoziiert. Im Kontext des BDSM steht jedoch immer der Konsens. Nichts wird gemacht, ohne das alle Teilnehmer*innen damit einverstanden sind (SSC). Ein Teilnehmer brachte ein, dass wir unterscheiden müssen zwischen „gesunder“ und „ungesunder“ Macht.

Wir zitieren ihn hier mal:

„Die „gesunde“ Macht bewegt sich innerhalb des Konsens. Es ist ein zeitliches Beherrschen in einem zuvor abgesteckten Rahmen, wie Ort, Zeitpunkt und Dauer des Spiels. Hier wird zuvor abgestimmt, welche Spielarten, Belobigungen und Strafen zum Einsatz kommen. Es werden Goes und NoGoes abgeklärt und Grenzen festgelegt, die nicht überschritten werden dürfen. Es werden aber auch Grenzerweiterungen und ihre Handhabung bei Nichtgefallen festgelegt. Die gesunde Macht ist die Übergabe meines Wesens in vertrauensvolle Hände.

„Ungesunde“ Macht fordert jedoch mehr wie der*die andere geben kann oder sogar möchte. Aus meiner Sicht ist die „ungesunde“ Macht, die Herrschaft über eine Person, die der*die Herrschende* missachtet, diskreditiert usw. und sich an das Leiden der unterdrückten Personen erfreut, ohne Rücksicht zu nehmen. Bei dieser Machtausübung wird Sub* nicht nach ihrem*seinem Befinden gefragt. Dem (Fem)Dom* ist es egal, ob Sub* es möchte oder nicht. All ihre*seine Belangen sind irrelevant. Sub* hat keinerlei Rechte. Einzig allein (Fem)Dom entscheidet hier über Recht und Unrecht.“

Hier reden wir von Grenzverletzungen und in einer abhängigen toxischen Konstellation auch von Machtmissbrauch im Sinne des Missbrauchs von emotionalen, sowie körperlichen Grenzen. Dieses heißen wir absolut nicht gut und ist nebenbei bemerkt strafbar.

Sprechen wir jedoch von der „gesunden“ Macht, heißt es für (Fem)Dom* auch der Verantwortung bewusst zu sein, innerhalb der abgesprochenen Grenzen zu agieren. Das Vertrauen was einem*r geschenkt wurde zu würdigen. Wenn wir als aktiver Part „zuschlagen“, „erniedrigen“ oder „bestrafen“, geschieht das im Bewusstsein, dass Sub* zugestimmt hat und bereit ist, dies auch zu geben. Sub* hat immer ein ganz kleines Stück der Selbstkontrolle um die Session ggf. selbständig abzubrechen.

Das führt uns natürlich zu der klassischen Frage, wer denn eigentlich Macht in der BDSM-Konstellation besitzt.

(Fem)Dom* oder Sub… Was denkt ihr?

Glaubt ihr der*die (Fem)Dom* besitzt all die Macht?

Da müssen wir euch ein wenig enttäuschen. Wie oben angedeutet bewegen wir uns innerhalb der besprochenen Rahmenbedingungen. Heißt das also Sub* besitzt die Macht? (wieso denke ich jetzt an Star Wars^^).

Nee, auch Sub* besitzt nicht die Macht. Also wer dann?

Die Antwort ist so simpel, aber dennoch scheinen es einige zu vergessen (Wunschzetteldom*, Machtmissbrauch seitens des*der (Fem)Dom*). Beide besitzen Macht. Es ist ein Zusammenspiel innerhalb der individuellen Beziehungsdynamik. Sub schenkt uns Macht über sie*ihn zu verfügen. Im gemeinsamen Gespräch werden die Grenzen abgesteckt und innerhalb dieser bewegt sich (Fem)Dom*. Aaaber das heißt nicht, dass während des Gesprächs (Fem)Dom* nur zuhört und sich eine Liste macht, was geht und was nicht. Um eine Überforderung auch auf aktiver Seite zu vermeiden, oder etwas zu Spielen, worauf man eigentlich gar keine Lust hat und es nur macht um zu gefallen (auch das wäre ein Missbrauch und eine Grenzüberschreitung seitens der*die Sub*), hat

(Fem)Dom* natürlich auch ein Wörtchen mit zu reden.

Was ist er*sie bereit zu geben? Welche Spiele möchte er*sie mitmachen oder was mag er*sie überhaupt? Also ihr seht, es sind genau die selben Fragen für Sub*, wie für (Fem)Dom* die besprochen werden sollten.

Wie eine Teilnehmerin das schön gesagt hat… Macht ist keine Einbahnstraße. Es braucht die, die bereit sind es auszuüben und die, die bereit sind es zu empfangen und im gesunden Spiel geschieht dies freiwillig und einvernehmlich. Also kann Macht vom aktiven, wie passiven Part gegeben und ebenso genommen werden.

Bevor es zum Machtaustausch kommt, braucht es ein Vertrauensvorschuss seitens Sub*. Um diese geben zu können, braucht es ein Gespräch und ein Aushandeln von does und don´ts. Kommt es zum Spiel und Sub* gibt ihre Macht ab, so ist (Fem)Dom* in der Verantwortung auch innerhalb des Spiels sich gut um Sub* zu kümmern. Das heißt, dass der aktive Part empathisch darauf achten muss, wie viel er*sie seinem*ihrem Sub* abverlangen kann. Darin besteht auch die Fürsorge, vor allem in der 1. Session mit einem*r unbekannten Sub*. Wir als aktive Seite besitzen nicht nur die Kontrolle im Spiel über Sub*, wir müssen auch die Kontrolle über uns behalten um nicht in einen (Fem)Dom*rausch zu verfallen und ohne böse Absicht Grenzen zu überschreiten, sowie über die Situation, damit Sub* sich hingeben kann ohne Angst zu haben, dass (Fem)Dom* oder andere übergriffig werden. Aber wir auf der aktiven Seite müssen auch unsere Grenzen kennen, damit wir die Situation unter Kontrolle halten können um uns auch nicht zu überfordern.

Nach der Session ist vor der Session. Das Auffangen ist ebenfalls wichtig, damit Sub* sich von der Session erholen kann und (emotional) stabilisiert wird. Vergesst nicht, Sub* hat uns ein Geschenk gemacht und dieses gilt es beim Auffangen zu wertschätzen. Auch da sollte man sehen, dass es passt. Einige kuscheln gerne, andere möchten ihre Ruhe und später einfach gemeinsam quatschen. Solltet ihr als (Fem)Dom* nicht so auf kuscheln stehen, dann braucht ihr eine Sub* die in sich zur Ruhe kommen kann. Sprecht das auch unbedingt vorher ab. Viele vergessen das.

Bei der Frage, was braucht Sub* um sich fallen lassen zu können, wurde vor allem das Wort Vertrauen genannt. Ihr seht Vertrauen ist das A und O.

Bei der Frage, woran Sub* jemand als dominant anerkennt, wurde es schon schwieriger. Viele meinten, dass strahlt die Person aus. Nach einigen Überlegungen, kamen wir darauf, dass es die zwischenmenschliche Beziehung ausmacht und ob es zusammen passt. Das kann nun wirklich nur individuell herausgefunden werden.

Anziehung ist etwas, was da ist und wir nicht erklären können. Vielleicht wenn wir näher hinsehen kommen auch Worte wie Sympathie, Vertrauen, sich geborgen/gesehen fühlen, das Gefühl haben, dass jemand einem zuhört, usw..

Kommt euch das irgendwie vertraut vor?

Das ist das Leben, nicht nur in BDSM-Beziehungen egal welcher Art, sondern auch in „normalen“ Beziehungen.

Wie ihr merkt ist „Macht im BDSM“ kein schwarz oder weiß. Es ist sooo viel mehr. Zum Abschluss möchten wir eine Teilnehmerin zitieren, die es wunderbar

zusammengefasst hat:

    „Und was ich aus dem gestrigen Abend insbesondere

mitnehmen durfte ist, dass BDSM-Verständnis keine schwarz-weißen Einstellungen nötig sind. Zwischen Schwarz als Abwesenheit von Farbe und Weiß, als Überlappung aller Farben liegt ja ein kunterbuntes Spektrum :-)

    Verantwortung, Fürsorge, Empathie, Vertrauen, Integrität, Kontrolle, Anziehung, Hingabe, Aushandeln, Ausprobieren, Lachen, gemeinsam genießen...“


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